The Valkyrians
The Valkyrians spielten mit Skaos im Backstage Club in München. Sebastian und Sara waren vor Ort und führten mit Angster von The Valkyrians ein Interview. Auch Wolle von Skaos brachte ein paar Dinge mit ein. Das Interview haben wir hier sowohl in der deutschen als auch in der englischen Version online.

Redaktion: Stell dich doch mal kurz vor bitte.
Angster: Ich bin Angster, der Leadsänger der Valkyrians.
Redaktion: Was hat es mit Eurem Bandnamen auf sich?
Angster: Das sind Frauen, die auf einem Pferd reiten und tote Menschen nach Hause tragen.
Redaktion: Wie kam das?
Angster: Das ist so ein mythologisches Ding. Das ist so bei Ska Musik – wie es auch Trojan Records haben – Helme tragen und so und wir haben das so als nordische Art der Mythologie und wir denken, dass diese Mädels ziemlich gut sind.
Redaktion: Wie ist Euer Album bei den Hörern angekommen?
Angster: Gut. Wir waren in Finnland in den Charts. In den Singlecharts waren wir für einen Monat lang in den Top Ten und das Album ist bis auf Platz 24 gestiegen, glaube ich. Das war also schon ein Kompliment.
Redaktion: Und in Deutschland?
Angster: Da kams grade erst raus. Das ist vor kurzem erst veröffentlicht worden, Ende März. Wir wissen noch nicht, wie es in Deutschland läuft, weil wir grade erst angefangen haben zu touren. Aber das Publikum war gut.
Redaktion: Mögt ihr das deutsche Publikum?
Angster: Ja. Ich denke, sie haben uns ganz gut angenommen.
Redaktion: Wie ist die Zusammenarbeit mit Eurem Label Pork Pie?
Angster: Wir haben letzten Montag in Berlin gespielt und wir hatten eine großartige Zeit. Es ist ziemlich spät geworden. Wir haben mit Pork Pie Party gemacht und am nächsten tag hatten wir frei. Ich musste viel schlafen. Ja, großartige Typen. Pork Pie ist brillant.
Redaktion: Wie seid ihr zusammen gekommen?
Angster: Unser Plattenmensch und unser Reggaemensch sind nach Deutschland gekommen, ich glaube es war im September und sie haben sich mit denen getroffen. Also unser Reggae Producer und unser DJ waren hier und haben die Leute von Pork Pie getroffen.
Wolle: Also der Kontakt kam wohl über den Local Manager zustande und die riefen uns dann an: Habt ihr nicht mal Bock, nach Helsinki zu kommen. Die Valkyrians kommen dann auch mal hierher. Und wir natürlich, klar cool.
Angster: Ich kannte Skaos schon vorher und ich dachte, Pork Pie ist cool.
Redaktion: Was ist Euer Verhältnis zum traditionellen Ska?
Angster: Ich mag es. Ich mag es, traditionellen Ska zu spielen, und Rocksteady und auch Reggae und 2tone, also Punkrock, wenn es gemixt ist. Das ist das liebste unserer Band.
Redaktion: Wie groß ist die Ska Szene in Finnland?
Angster: Sie wächst. Aber vorher war da keine große Ska Szene in Finnland. Heutzutage sind 700 Leute bei einem Gig.
Wolle: Er hat mir die Zeitung des Abends gezeigt, als wir in Helsinki gespielt haben, eine sehr beliebte Zeitung, und da war eine ganze Seite, die erklärt hat, was Ska ist und wie man darauf tanzt.
Angster: Sie sind wirklich sehr interessiert, denn unser Album war Ska Musik und die Leute wussten nicht so richtig, was das ist und jetzt haben wir die Tour beendet und wir haben ein größeres Publikum und sie mögen es, weil das Publikum so gemischt war auf manchen Gigs.
Redaktion: Wie wichtig ist euch euer Charterfolg in Finnland gewesen?
Angster: Wir waren sehr überrascht, weil wir keinerlei Erwartungen hatten. Ich hab nicht wirklich dran geglaubt, dass es in die Charts steigen würde und nicht auf die 24. Normalerweise sind es mehr Mainstreamkünstler und jetzt ist es ne Art von alternativer Musik. Es war also ne große Überraschung. Natürlich waren wir froh, wir haben nun mehr Auftritte.
Redaktion: Hat es irgendwas verändert?
Angster: Wir haben mehr Gigs.
Wolle: Und mehr Bier!
Angster: Ja. Und wir mussten ein bisschen organisierter werden. Vorher waren wir gar nicht organisiert.
Redaktion: Welche Platte hast du dir zuletzt gekauft?
Angster: Ich habe eine Vinylsingle gekauft, kein Album. Es war dieses bam bam bam (singt) (Anm. D. Redaktion: Er dreht sich um und fragt seine Bandkollegen etwas auf Finnisch. Auch die fangen an zu singen). Das war Nancy Sister und der Song heißt „Bam bam“, es ist eine amerikanische Frau. Es ist toll und ich habe es eigentlich für meine Freundin gekauft. Es ist wirklich gut. Und das letzte Album? Das war ein DJ, ich kann mich nicht wirklich erinnern.
Redaktion: Welche Musik hörst du so?
Angster: Alle Musikrichtungen. Aber ich mag besonders die Musik der 60er, von 65 bis 69 in Jamaika zum Beispiel. Ich mag manche Popmusik, aber ich höre viele verschiedene Musikstile.
Redaktion: Welches Bier würdest du zu eurer Musik empfehlen?
Angster: Ich weiß nicht mehr genau, als wir gestern gespielt haben... Ich glaube, der Ort hieß Goslar und da, wo wir übernachtet haben, waren diese netten Menschen, die das Hotel geführt haben. Als wir spät in der Nacht zurückkamen, haben die uns ein Bier empfohlen, das das Beste der Welt war. Ich hab extra ein Bild davon gemacht. Wenn du willst, können wir das in der Kamera nachgucken. Das würde ich jetzt empfehlen. Aber es gibt noch ein Jamaikanisches Bier, Red Stripe, das ist gut. Du solltest wissen, wenn es warm wird, ist Red Stripe der beste Reggae Sommerdrink und das andere ist das Beste als Winter-Ska-Getränk.
Redaktion: Okay, dann Dankeschön!
Angster: Danke!
English Version:
Redaktion: Can you introduce yourself, please?
Angster: I’m Angster, the Leadsinger of the Valkyrians.
Redaktion: What does the band name „The Valkyrians“ mean?
Angster: It’s some girls who are riding horses and carrying dead people home.
Redaktion: How come?
Angster: It’s a mythological thing. It’s like in Ska music – like Trojan Record have it – wearing helmet and we have that like a nordern art of mythology and we think these girls are quite good.
Redaktion: How was the reaction of your last album?
Angster: It was good. In Finland we were in the charts. In the single charts we were for a month in top ten, the first single, and the album went to 24 I think. So it was a good compliment.
Redaktion: And in Germany?
Angster: It just came out. This album has to be released by now, in the last day of March. We don’t know the situation in Germany yet, because we’ve just started touring here. But the audience have been good.
Redaktion: Do you like the German audience?
Angster: Yes, yes. They’ve been taking us very well, I think.
Redaktion: How is he collaboration with your Label Pork Pie?
Angster: We played in Berlin last Monday and we had a great time and it went very late. We partied with the Pork Pie people and we had one day off. I had to sleep very much. Yes, great people. Pork Pie is brilliant.
Redaktion: How did you come together?
Angster: Our record company man and our Reggae man came to Germany, I think it was September and they met. Our Reggae producer and our DJ were here and they met the people from Pork Pie.
Wolle: So the contact came from the Local Manager and the calles us: „Don’t you wanna come to Helsinki? The Valkyrians will come here!” And we thought: “Yeah, cool!”
Angster: Because I knew Skaos before and I thought Pork Pie is cool.
Redaktion: What do you think about the traditional Ska?
Angster: I Like it. I like to do the traditional Ska and Rock Steady and Reggae and then 2tone, also Punkrock, when it was mixed. That’s our band’s favourite thing.
Redaktion: How big is the ska scene in Finland?
Angster: It’s growing now, but before there has never been a big Ska scene. Nowadays there are 700 people in a gig.
Wolle: He showed me the newspaper from the evening we played in Helsinki, a very popular newspaper, and there was one whole page explaining what Ska is and how to dance.
Angster: They are really interested, because our album was Ska music and people didn’t really know what it is and now we’re finished with the tour and we have a bigger audience and they like it, because they have been mixed in several gigs
Redaktion: How important was the success in the Finish charts?
Angster: We were very surprised, because we had no expectations in that. I didn’t really believe that it’s going to be on the list and not on 24. Usually it’s more the mainstream artists and now it’s kind of alternative music, so it was a big surprise. Of course we were happy, we get more gigs now.
Redaktion: Did it change anything?
Angster: We have more gigs.
Wolle: And more beer.
Angster: Yeah. And we had to get a little more organized. Usually we haven’t been very organized.
Redaktion: What was the last album you bought?
Angster: Actually I bought a vinyl single, it wasn’t an album. It was this bam bam bam (sings) (editorial annotation: He turns around and asks his band colleagues something on finish. They also start to sing.) It was Nancy Sister and the song is “Bam bam”, it’s an American woman, it’s great and I actually bought it for my girlfriend. It’s really good. And the last album? It was a DJ, I think. I don’t really remember.
Redaktion: What kind of music do you listen to?
Angster: All sorts of music. But I like old music from the 60s, from 65 to 69 in Jamaica for example. I like some Popmusic, but I’ve been listening to lots of kind of music.
Redaktion: Which beer would you recommend while listening to your music?
Angster: I don’t remember, when we played yesterday… I think the place was called Goslar and at the place we stayed at night there were nice people keeping the hotel. When we came late at night they recommended a beer, which is the best beer in the world. I took a picture of it. Maybe we can check it in the camera. So I recommend it now. But there is a Jamaican beer, Red Stripe, that’s good. But you better know when it’s getting hot Red stripe it the best Reggae summer drink and the other one is the best for a winter Ska drink.
Redaktion: Okay, thank you.
Angster: Thank you!
Interview vom 29.04.2007 (sak & sk / Abgetippt & Übersetzt von sak)
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