Planlos
In Zusammenarbeit mit www.planlos-fanclub.de haben Nina und Maura anlässlich des 15-jährigen Bandjubiläums der Band planlos mit dem Frontmann Pino vor dem Konzert am 16. Mai 2009 ein Interview geführt. Darin berichtet er sehr offen und ausführlich über die Geschehnisse der letzten Jahre und plaudert über Produzenten, Besetzungswechsel, Setlisten, die Bates und die Zukunft.

Redaktion: Hättest du vor 15 Jahren gedacht, dass es Planlos heute noch geben wird?
Pino: Ja. Das war ja der Plan. Ich habe gedacht, 15 Jahre Planlos wäre cool (lacht). Nee klar, ich wollte ja mein Leben lang Musik machen und ich werde auch nicht aufhören, Musik zu machen. Es macht Spaß und wenn es Spaß macht, macht man es, solange es Spaß macht und mir macht es noch immer Spaß. Deswegen habe ich gedacht, dass ich das noch sehr lange mache.
Redaktion: Wie wichtig ist dir die Band heute im Vergleich zu früher?
Pino: Das ist mir genauso wichtig. Früher war ich ein Stück naiver und habe gedacht, das wäre alles viel einfacher, mit Musik was zu machen. Aber was die Wichtigkeit der Band angeht, war sie mir immer wichtig, sonst hätte ich auch einige Sachen nicht gemacht, wie zum Teil Leute rausgeschmissen. Das habe ich ja nicht gemacht, weil mir die Band nicht wichtig war, sondern weil es die Band nicht mehr geben würde, wenn ich das nicht gemacht hätte.
Die Band war mir immer wichtig, ich hatte also zwei Möglichkeiten: entweder ich verändere und mache weiter, oder ich verändere nichts und hör auf.
Redaktion: Was war der bisherige Höhepunkt mit Planlos?
Pino: Weiß ich nicht. Das größte, was mich überrascht hat, war das Tor 3- Konzert, wovon es auch die DVD gibt. Die Ausgangsposition war einfach scheiße. Wir haben die neue Platte gemacht mit komplett neuen Bandmitgliedern. Die Band hatte sich kurz vorher aufgelöst und da haben wir gesagt: Jetzt machen wir einen auf dicke Hose – entweder es funktioniert oder wir gehen richtig unter. Und es hat funktioniert. Vom Gefühl her war es nicht die beste Besetzung – nicht für die Leute und auch nicht für mich – aber es war die einzige Chance, zu zeigen: da sind wir und wir müssen uns auch nicht verstecken. Es hat funktioniert und war deshalb für mich das Größte im Tor 3. Das ist schon ein fetter Laden, wo früher auch die Hosen gespielt haben, als sie noch kleiner waren, wo ich auf vielen Konzerten war, wo viele Leute reinpassen. Es waren auch viele Leute da und das war für mich das Beste bis jetzt.
Redaktion: Du hast es schon angesprochen. Damals, 2004, war sozusagen die Fangemeinde einfach verschwunden, die Band war ausgewechselt. Würdest du das noch mal so machen? Wie siehst du das jetzt im Nachhinein?
Pino: Ich würde es noch mal so machen, weil ich keine Wahl hatte. Die Leute sehen es auch immer falsch. Die sehen es so, als ob ich irgendein persönliches Problem mit den Leuten hatte, aber darum ging es nie. Ich stand immer vor der Entscheidung: Entweder sagst du jetzt allen Leuten, zum Beispiel auf der Homepage „Das war's“ oder „ich schmeiß jetzt die Jungs raus und mach weiter“.
Ich konnte mich nur dazwischen entscheiden und habe gesagt, ich mach weiter, weil die Musik mir wichtig ist und das wichtigste, mich in der Musik auszudrücken. Wenn es nicht mehr funktioniert, hab ich die Wahl: entweder ich schmeiße meinen Traum weg oder ich trenne mich von gewissen Leuten und mach weiter.
Redaktion: Ist die heutige Besetzung ideal?
Pino: Für mich ist es die beste Besetzung, die es in der Band bisher gab – auf jeden Fall. Das heißt nicht, dass die Besetzung vorher nicht auch gut war, was das Zwischenmenschliche angeht, aber musikalisch habe ich nicht mehr solch eine Last zu tragen und das macht mir das Leben viel einfacher. Und menschlich ist es super.
Redaktion: Inwiefern hattest du eine musikalische Last zu tragen?
Pino: Früher habe ich viel allein gemacht oder vorgekaut, was diverse Bandmitglieder anging. Es war nicht so, dass sie mich beim Songwriting oder im Studio sehr unterstützt haben, es war schwierig. Heute brauche ich nur noch zu sagen: „hier ist der Song, lasst was draus machen“ und die spielen selbstständig, haben es drauf, müssen nicht lange spielen oder üben, die können das einfach
Redaktion: Wie ist das, mit Profimusikern zusammenzuarbeiten? Du hast ja jetzt zwei um dich herum. Ist das nicht manchmal anstrengend?
Pino: Nein, überhaupt nicht. Die stehen ja auf die Sache und ich bin auch kein Typ, der was durchprügelt und das so und so will – das ist ein falsches Bild. Mir geht es nicht darum, irgendwelche Leute zu unterdrücken oder, wenn die nicht funktionieren, rauszuschmeißen. Mir geht es darum, Musik zu machen – vernünftige Musik zu machen. Ich habe auch einen gewissen Anspruch, auch wenn sich das auf Konzerten nicht immer so anhört (lacht), aber was das Studio betrifft weiß man, dass es eigentlich immer ganz oben war und es da nichts zu meckern gibt, über das, was auf den Platten ist. Sound und Songs sind natürlich immer eine Geschmacksfrage. Aber was die Aufnahmesituation betrifft, ist alles drauf und da kann ich mir nichts vorwerfen lassen.
Mit den Jungs ist es einfach. Ich brauche nicht dabei zu sein, ich muss nur sagen „spiel deinen Scheiß ein“ und wenn ich wiederkomme, ist es top. Die sind auch vom Charakter super, ich habe mich nie so wohl gefühlt wie jetzt, wobei ich weiß, dass viele Leute einfach Planlos als Band mit Mario, FG und Loecker wollen.
Redaktion: Die kennen die Leute doch gar nicht mehr.
Pino: Ja, heute vielleicht nicht mehr, aber ich weiß, dass es damals sein extremes Problem war. Aber wenn du es mal ganz eng siehst, dann war diese Früher-Geschichte mit Mario, FG und Loecker eigentlich erst 5 Jahre, nachdem es Planlos gab. Von daher kann man nicht davon reden, dass das Planlos war, da sind ganz andere Leute wichtig. Silvester zum Beispiel, der hier und heute am Einlass steht – das war der Schlagzeuger, der mit mir die Band gegründet hat, der, wegen dem es uns heute gibt.
Redaktion: Erst hat Heinz gemischt, dann Uwe Sabirowsky, dann beide und Max hat gerade gesagt, dass für das nächste Album vielleicht nur Heinz geplant ist. Ist da was dran? Und wie kam es zur Rückkehr zu Heinz für „Feuer und Flamme“?
Pino: Das war nicht so, dass wir nicht an Heinz geglaubt haben. Wir haben uns für beide entschieden, weil der Uwe ein Produzent ist, der weiß, wie man Sachen dreht, wie es einfach und schnell besser klingt. Mit Klartext waren wir ganz klar an einem Punkt, an dem die Songs alle nicht fertig waren. Ich hatte nur Bruchstücke, keine Texte, nur eine Strophe, einen Refrain, es war alles nicht fertig und ich hatte so ein Gefühl, dass ich nicht mehr unterscheiden konnte zwischen gut und schlecht, ob das, was ich da mache, in Ordnung geht oder nicht. Ich brauchte einen Produzenten und sagte zu Holzi, dass ich die nächste Platte nicht alleine aufnehmen kann. Ich habe die Songs ja vorher produziert, habe gesagt, wie die Abläufe sind, aber ich habe es einfach nicht mehr hingekriegt. Darum brauchte ich einen Produzenten, der mir sagen konnte, ob es gut oder schlecht war und das war dann Uwe, der gleichzeitig auch mischte und ein Studio hatte. Ohne Uwe wäre die Klartext auf jeden Fall voll in die Hose gegangen. Der hat die immer total gedreht und hat das möglichste rausgeholt. Uwe ist ein guter Typ und er hat das auch drauf. Darum wollten wir ihn auch für die „Feuer und Flamme“ haben, aber da war für mich auch klar, dass Heinz den besseren Sound macht, für mein Empfinden. Das Problem, weshalb es wieder nicht geklappt hat, war, dass es genau in der Mitte so einen Bruch gab. Erst hat der Uwe es gemischt, dann aber doch Heinz und das Studio vom Uwe war nicht ganz perfekt für den Sound, den wir eigentlich fahren wollten. Der Sound, den wir fahren wollten, ist der von der „Champagner“, das ist das, was mich umgehauen hat. Deshalb haben wir beide reingeholt, weil der eine fürs Songwriting besser war und der andere für den Sound. Aber es hat in dem Studio nicht für den Sound gereicht.
Das heißt, dass wir das nächste Mal auf jeden Fall wieder mit dem Heinz in die Soundstation gehen, wenn es denn soweit kommt. Was die Songs angeht, habe ich beim Uwe sehr viel gelernt, sodass ich glaube, dass ich das diesmal vielleicht allein mit den Jungs hinkriege und wenn nicht, werde ich den Uwe wieder dazuholen, aber nur im Vorfeld, um die Songs durchzusprechen. Er sagt nicht „sing das und das“ oder „dreh den Text“ oder „spiel das anders“, sondern er sagt nur „lass das doch einfach weg“ oder „das ist zu viel und das ist zu wenig“. Das Problem wenn man einen Song macht, ist: man spielt es so oft und es ist so festgefahren und man denkt es ist geil, aber wenn das jemand von außerhalb hört, sagt er „lass das weg“ und man denkt, das geht gar nicht, aber nach einer Woche hört man noch mal rein und merkt, er hat recht. Und dafür hat Uwe ein Händchen. Und der Heinz für den Sound.
Aber ich glaube, dass ich das bei der nächsten Platte mit Christoph, der was Musikalität angeht sehr weit vorne ist, alleine hinkriege, sodass wir Uwe nicht mehr brauchen und für den Sound Heinz haben.
Redaktion: Euer viertes Album „Klartext“ ist ein merkwürdiger Punkt in eurer Geschichte. Es gibt jede Menge Leute, die sagen, es sei das beste Album, viele sagen, es sei keine klare Richtung erkennbar und „Feuer und Flamme“ würde mehr an die „Champagner“ anknüpfen als „Klartext“. Was sagst du dazu?
Pino: Die „Klartext“ war mit der alten Besetzung noch geprobt und geplant, hätte aber nicht funktioniert und deswegen musste ich es ändern. Das war genau dieser Bruchpunkt. Ich war mit der Band im Studio beim Uwe und er hat mir ganz klar gesagt: „Pino, wenn du das hier spielen und aufnehmen willst, dann such dir andere Musiker. Es geht nicht.“ Dann habe ich überlegt. Eigentlich bin ich geradeaus und steh zu den Leuten, mit denen ich zusammen bin, aber es hätte nicht funktioniert, darum war da wieder dieser Punkt – entweder ich höre auf oder mache weiter – und ich habe weitergemacht, mir die Jungs gesucht und es hat funktioniert.
Die „Klartext“ war aber für mich die emotional schwierigste Platte und auch im Studio total anstrengend. Sie hat auch einen total bitteren Nachgeschmack, ist aber trotzdem eine Platte, die funktioniert hat.
Redaktion: Auch textlich hat sich seit der „Klartext“ einiges verändert. „Verraten & Verkauft“ und „Champagner“ waren ziemlich persönlich und danach wurde es immer allgemeiner, gesellschaftskritischer. Auf „Feuer und Flamme“ ging es mehr in die frühere Richtung. Wie kommt das?
Pino: Ich denke mir nicht irgendwas aus. Ich schreibe über das, was mich gerade beschäftigt und belastet. So war es, so war die Zeit.
Ich denke natürlich auch darüber nach, was vielleicht bei den Leuten ankommt, ich möchte auch lieber Partysongs schreiben, aber ich bin nicht der Typ, der Partysongs schreibt, weil die Leute das hören wollen, ich muss auch das schreiben, was gerade bei mir passiert und wenn es nicht bei mir passiert, dann schreib ich es auch nicht.
Ich bin auch nicht – ich weiß nicht, ob ich leider oder zum Glück sagen soll – professionell genug, Songs zu schreiben, die bei den Leuten funktionieren, sondern kann nur das schreiben, was bei mir funktioniert. Wenn ich was erlebt habe, dann verstehen die Leute das auch, weil sie es vielleicht auch erlebt haben und kennen. Ich schreibe nur das, was von innen kommt. Deshalb brauche ich auch immer solange für Platten. Ich nehme mir keine Auszeit, weil ich soviel Geld verdient hab, oder weil alles so langweilig ist (lacht), sondern weil ich erstmal was erleben, mit mir selber klarkommen und herausholen muss, was in mir ist und dann dauert das halt zwei, drei Jahre, bis ich wieder was zu sagen habe. Wäre ja auch scheiße, wenn ich immer die gleiche Scheiße erzählte – obwohl ich eigentlich immer die gleiche Scheiße erzähle, aber nur anders (lacht).
Redaktion: Mit den Setlists war es bisher – bis gestern – so, dass einiges von „Spiel des Lebens“ drin war, ein paar Demosongs, viel „Klartext“ und „Feuer und Flamme“. „Champagner“ war ein wenig vertreten, aber „Verraten & Verkauft“ fast ausgeblendet. Wie kam das?
Pino: „Verraten & Verkauft“ war immer eine Platte, die total schwierig war, was die Musik anging und auch, was mich anging. Mit der Platte bin ich eigentlich überhaupt nicht zufrieden. Die Songs sind super, die würde ich heute noch mal gerne komplett neu aufnehmen, weil ich es heute könnte. Das ist eine Platte, die für mich total wichtig ist, aber ich konnte sie nicht spielen, ich wollte etwas machen, was ich nicht konnte und das war im Studio total anstrengend. Da gibt’s einen Song wie „Ja oder Nein“ zum Beispiel, das ist einer meiner Favorit-Songs, oder „Herbstwind“ hätte man super machen können, aber ich hab es einfach nicht draufgehabt zu dem Zeitpunkt. Das war einfach total anstrengend, auch zu spielen. Ich habe die nicht schlecht arrangiert – für die Aufnahme ist die gut – aber wenn man die live spielt, ist die schlecht, die zieht total runter. Sie hat so ein schlechtes Gefühl für mich.
Die „Champagner“ zum Beispiel – und das denke ich auch heute noch – ist die Platte, die mir am meisten Spaß gemacht hat. Die habe ich auch so rausgeschossen.
Redaktion: Was für Musik hörst du privat?
Pino: Backyard Babies, Dimple Minds, Die Toten Hosen – von der neuen Platte bin ich auf jeden Fall wieder mehr begeistert, aber ist eben auch nicht mehr das, was es mal war. Aber bei mir hat sich nicht viel geändert, ich höre noch das, was ich früher auch gehört habe. Marilyn Manson finde ich auch geil, aber der macht ja leider nicht mehr viel. Ich stehe auch total auf Depeche Mode. Ich habe eigentlich einen sehr kommerziellen Geschmack, was Musik angeht, ich höre alles das, was mir gefällt. Im Auto höre ich immer nur Radio und da gefällt mir vieles nicht. Es gibt Sachen, die mir gefallen, aber ich bin jetzt nicht mehr der Typ, der ständig Musik hört, das habe ich früher gemacht, aber nur Punkrock, das was man hören darf, und nichts anderes. Davon habe ich mich irgendwann freigemacht.
Redaktion: Die Bates magst du auch, oder?
Pino: Ja, natürlich.
Redaktion: Wenn man sich so umsieht, sind Backstage immer ziemlich viele Batesfans, ihr habt auf Zimbls Tribute gespielt und habt auch immer einen Song von ihnen im Set. Was bedeutet Zimbl für Planlos und für dich?
Pino: Es ist nicht so, dass ich die Bates immer total verehrt habe, aber ich fand den Sound von ihnen geil und diese Leichtigkeit und diese ganz einfachen Songs, die hatten ja ein bisschen was von den Ramones. So richtig hat das angefangen, als wir die „Champagner“ gemacht haben und die Bates vorher kennengelernt hatten, weil wir mit denen auf Tour waren und die waren total nett. Wir waren mit vielen Punkbands auf Tour und das waren die größten Arschlöcher und dann waren wir mit den großen Bates auf Tour, haben nichts erwartet und die waren total nett. Wir waren mit denen zusammen essen, die haben uns beim Soundcheck zugehört, die fanden unsere Songs geil, haben sich nachher mit uns besoffen und waren einfach nette Leute. Darum haben wir die auch so lieben gelernt, neben der Musik.
Bei der „Champagner“ hatte ich für „Immer weiter“ das Gefühl, es wäre geil, wenn der Zimbl das singt und es war echt nicht einfach, den zu kriegen. Ich habe dem hinterher telefoniert, der war da nicht gut drauf wegen Alkohol und so. Es hat dann aber funktioniert, wir haben ihn abgeholt, zwei Tage war er da, wir haben mit ihm Party gemacht, auf ihn aufgepasst, auch wegen Alkohol. Aber gerade weil er so kaputt war, hat man mal so einen Rockstar direkt zuhause bei sich scheitern sehen und das hat einen noch mehr zusammengerauft und deshalb bedeuten die mir soviel, weil ich gesehen habe, dass das ein total netter Mensch war, der einfach an dieser ganzen Scheiße zerbrochen ist. Weil er sich das sehr zu Herzen genommen hat, was andere über ihn denken, Musik sein Leben war, er aber eigentlich nach außen nur voll auf dicke Hose gemacht hat, das sagte, was Leute hören wollten, aber eigentlich nie so gedacht hat. Und das hat mir die Bates noch so viel näher gebracht, dass mir das einfach was bedeutet. Ich habe sie kennengelernt und weiß, oder glaube zu wissen, warum die Musik gemacht haben, wie der Typ gedacht hat. Das ist was anderes. Mir geht es gar nicht mehr so sehr um die Musik, mir geht es mehr um den Charakter.
Redaktion: Kannst du was über das nächste Album sagen?
Pino: Weiß ich nicht. Da gibt es noch nicht so viel. Wir haben noch nicht so viele neue Sachen gemacht. Wir haben halt diese alte Scheiße hier geübt und uns vorgenommen ab nächste Woche in den Proberaum zu gehen und zu gucken, was wir machen wollen. Wir haben uns auch vorgenommen, ganz anders ranzugehen. Es ist nicht so, dass der Pino die Songs mitbringt und wir dann ein paar Planlossongs machen, sondern es wird so sein, dass wir dann das erste Mal in den Proberaum gehen und einfach nur was spielen. Ich weiß nicht, was da passiert, was dabei rumkommt, wie lange das dauern wird. Ob es das geben wird oder nicht geben wird, kann ich gar nicht sagen. Aber ich weiß, dass ich mich mit den Jungs gut verstehe und wir auf jeden Fall Bock haben, was zu machen.
Ich kann dir nicht sagen, welche Richtung. Es war damals schon so bei der “Champagner“, dass wir eigentlich schon ein komplettes Album hatten, alle Songs weggeschmissen und neu gemacht haben und vielleicht wird es diesmal wieder so, oder es wird direkt gut. Ich kann dir nicht sagen, welche Richtung, aber ich kann sagen, dass wir jetzt nicht Reggae oder so machen.
Redaktion: Wir bedanken uns bei Pino für die umfangreichen Antworten und die Zeit, die er sich genommen hat.
Interview vom 24.10.2009 (nr & ms)
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