sk
Anmeldungsdatum: 19.07.2005 Beiträge: 268
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Verfasst am: 05.09.2007 21:04 Titel: "Engelstrompeten..", Songkommentare |
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Intro
SpringtOifel-Peter: Da setzen wir gleich zu Beginn ein Fanal. Ein instrumentaler Alptraum in E-Dur.
sk: Ungewohnt hartes Intro mit einem Vorwort des Beelzebubs selbst. Macht Spaß, soweit man den härteren Tönen nicht abgeneigt ist. Trotzdem hofft man, dass es ruhiger weiter geht.
sak: Fulminantes Intro, das mehr nach Hardrockern á la KISS oder auch Black Sabbath klingt.
as: Schrub, Schrub, Schrub, ein schweres Gitarren-Intro
Alkohol / Der dritte Weg
SpringtOifel-Ole: Ja guck dich doch mal um…
SpringtOifel-Olaf: Das ist auch schon die Antwort.
SpringtOifel-Ole: Ja guck dich doch mal an!
sk: Typischer SpringtOifel Song, der Spaß macht. Hier fühlt sich der SpringtOifel-Fan wieder heimisch. Dennoch eher als Durchschnitt einzustufen.
sak: Lied ganz nach dem Motto: „Ich kann auch ohne Spaß Alkohol trinken“. Dementsprechend einfach ist auch der Text, so dass man auch im größten Suff noch grölen kann.
as: Springtoifel goes Grönemeyer. Ein Song über die Ursache und die Lösung aller Probleme.
Tanzt!
SpringtOifel-Peter: Klare Anweisung zum Einsatz der Extremitäten bei der typischen, öden Rumsteh-Party. Das ist ja kein Spaß, so was. Da muß der geneigte Besucher schon Körpereinsatz zeigen, sonst kommt der Tanzfeldwebel – und das wird dann nicht lustig! Entstanden aus einer Textidee von Wastl, bearbeitet von Paule und Olaf. Außerdem hat hier Olaf zu unser aller Leidwesen sämtliche Moll- und Dur-Akkorde verbraten, die er kennt.
sk: Einer der besten Songs der Platte! Feiner und schneller Ska, der auch ohne Text den Hörer zum Tanzen animiert. Geil!
sak: Der Untertitel sagt alles: „Niemals war ein Befehl klarer.“ Und damit auch getanzt werden kann, haben StOI dem Lied auch einen Rhythmus zugrunde gelegt, auf den man super tanzen kann – dank der angenehmen Schnelligkeit kommen auch weniger geübte Tänzer mit.
as: Die Botschaft hör ich wohl…doch die Beine bleiben steif. Trotz des viel versprechenden Titels leider nicht die beste Tanznummer der Springtoifel.
Ebsch Bois
SpringtOifel-Peter: Die falsche Seite des Rheins ist die Ebsch-Seit’. Wir Mainzer sind die richtige Seite und die Wiesbadener sind halt die falsche Seite und darum das Lied für die Ebsch Bois und Ebsch Maids von derselben.
sk: Es gibt doch nichts Schöneres als lokale Rivalitäten. Hier rechnen die SpringtOifel aus Mainz mit Wiesbaden ab. Lustiger Song, besserer Durchschnitt.
sak: Ich hab zwar keine Ahnung, was Ebsch bedeutet, aber die offene Rivalität zwischen Mainz und Wiesbaden kommt auch so durch. Da in meiner Familie auch Wiesbadener Blut fließt, gebe ich mal keinen Kommentar ab.
as: Nette, rockige Nummer mit einer ordentlichen Portion Mainzer Lokalkolorit.
Mr. Hyde
SpringtOifel-Olaf: Du kennst ja die Situation, dass du am Morgen wach wirst und nicht weißt, was du am Abend zuvor gemacht hast und daher Doktor Jackyl & Mr Hyde. Am Morgen ist man der Brave, am nächsten Abend ist man dann der Böse und angeblich weiß man nicht mehr was man gemacht hat und das ist halt der gute alte Mr Hyde. Das haben schon viele so erlebt – tolle Party, tolle Show und vergessen.
sk: Einer meiner Lieblingssongs der Scheibe. Ein total eingängiger Rhythmus, geile Gitarren, ein super Text und ein unglaublich intensiver und passender Gesang von Olaf. Seine Stimme hat selten so gut zu einem Song gepaßt wie hier. Daumen hoch, Note 1!
sak: Hier haben wir die Rechnung, wenn man zu viel dem Alk frönt. Man wacht auf und weiß nichts mehr vom Abend zuvor. Die Orgel bestimmt hier die Melodie und macht richtig Spaß. Die druckvollen Gitarren im Refrain hingegen verursachen mit einem Kater bestimmt Kopfschmerzen.
as: Welcome to the dark side of Springtoifel.Eine Nummer über den Tag danach. Quälend wie ein dicker Kopf.
Der Schwamm
SpringtOifel-Peter: Inspiriert von Ted Herold’s „Ich bin ein Mann“, verquickt mit einer traurigen Begebenheit, die wir alle schon mal erlebt haben: Der Kasten ist leer, die Stammkneipe ums Eck hat zu und der weg zum Getränkemarkt ist weit. Eine Geschichte, die das Leben schrieb.
sk: Nach einem Zitat (ratet Mal woher) folgt auch schon ein sehr Rock’n’Rolliger Sound und ein Song, den man gerne mehrfach anhört.
sak: Eine Hommage an den coolsten Schwamm aller Zeiten. Das Lied liebe ich jetzt schon. Olaf gibt gesanglich alles. Manchmal habe ich allerdings Angst, dass ihm während des Singens jemand die Gurgel zugedrückt hat, so wie er röchelt.
as: Rockige Nummer mit Sponge Bob-Intro über die Saugkraft eines gestandenen Zechers.
Himmel und Hölle
SpringtOifel-Peter: Ein Ska für die Höllenknechte! Wenn man sich anschaut, wer alles in den Himmel will und warum – dann erkennt man recht schnell, dass dieser Ort nicht der unsere sein kann. Wir gehören dahin wo’s warm, verschwitzt und feuchtfröhlich ist. Jedem das Seine, uns den Rest.
sk: Yeah! SpringtOifel wie man sie liebt. Geiler Ska und ein Text, der wahrer kaum sein könnte und super zum Konzept des Albums paßt.
sak: Hier wird beste Ska-Punk-Musik geboten mit allem, was so dazu gehört. Krachende Gitarren, ein powerndes Schlagzeug und ein Vibraphon. Live haut dieses Lied sicherlich so richtig rein.
as: Dass ein Springtoifel nicht in den Himmel will, ist klar. Also: Hölle! Hölle! Hölle!
Der Pöbel regiert die Stadt
SpringtOifel-Peter: Kein Polit-Song, sondern ein Lied gegen die aktuelle Politikergeneration der Sprechblasen, der maßlosen Diätenerhöhungen und undurchsichtigen Vorstandsposten. Üble Karrieristen, aalglatt und Lichtjahre entfernt von der Basis, vom Volk, von der Straße. Eine Nachricht an die imaginären Funktionäre Frau Seier und Herr Blah, die durch ihre Politik eine Generation erschaffen haben, die nicht mehr viel zu verlieren hat. Und das kann sehr gefährlich werden! Es grüßt der Pöbel.
sk: Harter Gitarrensound, unterlegt mit einer Orgel. Interessanter Text und eingängiger Refrain. Guter Song.
sak: Irgendwie kommt mir die Eingangsmelodie der Orgel erstaunlich bekannt vor, ich kann sie allerdings nicht einordnen. So unspektakulär der Vers hier ist, umso eingängiger ist der Refrain, was hauptsächlich an dem Hintergrundgesang liegt, der mehr an ein Fußballstadion als eine Konzerthalle erinnert.
as: Das politische Lied, das ernste Lied. Nur wo haben sie die Melodie für die Orgel am Anfang geklaut?
Buffalo Bill
SpringtOifel-Olaf: Wir hatten den Titel fast schon für die Kinderplatte geplant, haben uns aber gedacht, wenn wir eine Platte komplett über Alkohol machen, also der dritte Weg, dass man mal einen Text macht, in dem es gar nicht um Alkohol geht und grade in diesem Lied geht es gar nicht um Alkohol, sondern es geht nur um ein Glas Milch das am Schluss bezahlt werden sollte für 1 Euro 50, auf jeden Fall geht es um ein Glas Milch und das ist ein ganz nettes Gimmick gewesen.
sk: Motto-Platten und Motto-Songs können die SpringtOifel noch am besten. So auch dieser Western-Song. Lucky Luke läßt grüßen.
sak: Beim Intro des Songs weiß gleich jeder, um was es geht: den Wilden Westen. Man hört auch leicht die Country-Gitarren, das Lied ist jedoch bestimmt von einem zackigen Rhythmus, der direkt in die Beine geht. Wäre das Tempo durchgängig, würde das Lied noch mehr Spaß machen.
as: Typischer Springtoifel-Song im Western-Style. Nicht gerade ein wilder Galopp.
Holiday in Guantanamo Bay
SpringtOifel-Peter: Unsere persönliche Verarbeitung des bizarren Themas als karibisch angehauchten Reggae, über das alle sprechen aber kaum einer weiß, was da wirklich abgeht. Wenn du alle Beteiligten zusammen in einen Sack steckst und draufhaust, triffst du immer den Richtigen. Und nochmal danke an den Tobi für den herrlichen Secret-Airlines-Pilot am Anfang des Stückes – Kult!
sk: Ein SpringtOifel-Reggae der Extraklasse. Erinnert schwer an „Mit dir…“ von der „Weck Worscht & Oi!“ Platte. Nur inhaltlich geht es diesmal in eine ganz andere Richtung.
sak: Ein lustiger Seitenhieb gegen die „Ach, so böse!“-US-Regierung. Mit einem Refrain, der einfach so eingängig ist, dass man eigentlich nicht anders kann, als mitzugrölen. Schön, dass man Politik auch auf witzige Weise kritisieren kann.
as: Origineller Text im typischen Springtoifel-Humor und nem relaxten Soundteppich. Einer der gelungeneren Songs der Platte.
Getaway from Guantanamo Bay
SpringtOifel-Peter: Der Ole beeindruckt uns immer wieder mit seinen stilsicheren und authentischen Songs. In diesem Falle ein herrliches Surf-Instrumental, welches uns die glückliche Flucht von Guantanamo miterleben lässt.
sk: Instrumentalstück in typischer SpringtOifel-Manier.
sak: Dieses instrumentale Stück wird unterstützt durch Meeresrauschen. Im Booklet steht, das sei das Geräusch von Rudern. Man kommt von Guantanamo also nur auf dem Wasserweg weg. Das Lied bietet allerdings keine große Abwechslung und die Melodie ist mir verdächtig bekannt.
as: Ein Instrumental. So was mag man oder eben nicht, aber bei 17 Liedern auf einer Platte, kann man es ruhig verschmerzen.
Ave Moguntia
SpringtOifel-Ole: Das heißt soviel wie „Gute Nacht Mainz“…
SpringtOifel-Paule: RAUS!
SpringtOifel-Peter: Das Lied geht über unseren Lieblingsverein Mainz und dass schon seit Jahrhunderten in Mainz Fußball gespielt worden ist und das wir immer irgendwie gewonnen haben. Entweder richtig gewonnen, also das Spiel gewonnen haben, oder das wir die Herzen der Menschen erobert haben. Mainz ist halt eine ganz besondere Mannschaft und wird es auch immer bleiben.
SpringtOifel-Olaf: Egal ob wir auf oder absteigen!
sk: Und weiter geht es mit einem Knaller. Die Mundart kommt wieder ins Spiel und der – nicht unwichtige – lokale Bezug. Diesmal geht es mal wieder um Fußball und um Mainz.
sak: Und wieder eine Hommage. Dieses Mal an Mainz 05. Fängt langsam an und startet dann richtig durch. Perfekt für Stadien.
as: Warum ist mir nach einer Sekunde klar, dass es sich hier um einen Fußball-Song handelt? Was für die Freunde von Mainz 05.
Mond über Mainz
SpringtOifel-Wastl: Ein Kumpel von mir macht Musik, die ich allerdings persönlich nicht so sehr mag und so kam es, dass wir uns auf ein Experiment eingelassen haben. Das seine Komposition von einer Band gespielt wird, die mir gefällt, ob das vielleicht doch etwas sein könnte, was mir gefallen könnte. Dann habe ich gesagt, schreib eine Melodie und ich mache den Text dazu und wir fragen später SpringtOifel, ob sie es spielen wollen und schauen mal ob es gut ist oder nicht. So ist das SpringtOifel Lied Mond über Mainz entstanden, von einem Komponisten, der von Außerhalb kam.
sk: Die absolute Nr. 1 auf diesem Album. Hammer Song mit einem Charme, der niemals vergehen wird, selbst nicht nach dem tausendsten Mal hören! SpringtOifel wie wir sie lieben!
sak: Lokalpatriotismus ist ja etwas, das mir widerstrebt. Aber jedem das Seine. Der Song ist jedoch ziemlich gut gemacht und musikalisch einer meiner Favoriten.
as: Wow. Das is mal ne coole Nummer. So ein fast schon melancholisches Stück hätte ich den Mainzeldroogs gar nicht zugetraut. Für mich der Hit des Albums.
Als ich ein kleiner Junge war
SpringtOifel-Peter: Eine Ode an Carlo Pedersoli, genannt Bud Spencer. Was gab es Schöneres in unserer Jugend, als Samstag abend frisch gebadet und kurz nach dem Abendbrot einen Bud Spencer & Terence Hill-Film zu schauen. Dieses Lied ist der Dank an unser Idol für so viele kurzweilige Stunden. Das einfache, aber gerechte Weltbild dieser Filme hat uns bis heute geprägt.
sk: Und hier haben wir den zweiten Hit dieser Platte. Geiler Song, der ganz besonders durch die Bud Spencer-Zitate interessant gehalten wird. Flott, abwechslungsreich und ein Kracher auf jeder Party. Bud Spencer, wir lieben dich!
sak: Bud Spencer im Intro, der einem Gegner kräftig auf die Nase haut. Das Lied macht Spaß, da vor allem wieder der Refrain hervorsticht und zum Mitsingen einlädt. Einspielungen von Bud Spencer machen das Lied sehr interessant, aber auf Dauer stört mich die Prügelakustik im Hintergrund.
as: Eine Hommage an den großen Kino-Haudegen Bud Spencer. Die Zitateinspieler sind gut gesetzt.
Der Kater gehört dazu
SpringtOifel-Peter: Eines der ersten Stücke, welches wir für „E & T“ komponiert haben, der Text ist vom Wastl. Leicht melancholisch und mit Geigen vermitteln wir, das es Sachen gibt, auf die man gerne verzichten möchte, aber selten kann. Ob nach dem übermäßigem Genuss alkoholischer Getränke, der gescheiterten Beziehung oder dem verlorenen Spiel der Lieblingsmannschaft – der Kater gehört einfach dazu.
sk: So wie es zuvor noch abging, so ruhig wird es in diesem Song. Getragen und ins Ohr gehend. Trotzdem würde mir der Kopf platzen beim Genuß dieses Songs bei einem Kater. Dies soll aber nicht heißen, dass das Lied nicht gut ist. Im Gegenteil. Typischer SpringtOifel Song, den man im besseren Durchschnitt ansiedeln muss.
sak: Ein ruhigeres Lied – ganz klar bei einem Kater. Da kann man sich nicht so schnell bewegen. Untermalt wird der dicke Kopf mit Geigen und… ist das ein Klavier? Dieses sehr langsame Lied gehört zu meinen Favoriten der Platte, gerade weil es sich vom Rest der Platte abhebt.
as: Schönes Lied über eine hässliche Wahrheit. Eher eine gediegene Nummer, auch mit dickem Kopf gut verdaulich.
Gebortzdaachslied
SpringtOifel-Peter: Schon komisch, sich selbst ein Geburtstagsständchen zu trällern. Aber selten war eine Gratulation so würdig wie dieser „Voll auf die 12“-Rock’n’Roll. Wir haben den Song schon auf ein paar Konzerten gespielt, den Text hat das Publikum schnell mitgegröhlt und somit haben wir nur eine Vorlage gegeben, das SpringtOifel-Jubiläum gemeinsam zu feiern.
sk: Auch wenn man sich selbst eigentlich nicht zum Geburtstag besingt, bei mehreren Personen geht das schon, weil man sich ja sozusagen gegenseitig gratuliert. Verdient haben sie es sich jedenfalls, die SpringtOifel. Weiter so!
sak: Na was soll man dazu groß sagen: Glückwunsch.
as: Jede Band braucht ein Lied, in dem sie sich hemmungslos selbst feiert. In dem Sinne: Happy Birthday!
Schlaf-Apneu
SpringtOifel-Peter: Wer einmal mit uns in einem Raum genächtigt hat, kann dieses Instrumentalstück gut nachvollziehen. Gerade dem Olaf lag viel daran, seine nächtlichen Schnarch-Kapriolen in diesem Easy Listening Song zu verarbeiten. Dass er dazu ausgerechnet noch ein echtes Vibraphon benutzt, zeigt euch den Ernst der Sache.
sk: Typisches SpringtOifel-Instrumental. Ein ruhiger Rausschmeißer, der vom Stil her sonst eher zu Beginn von SpringtOifel Platten zu finden war, wenn ich mich richtig entsinne. Prost und gute Nacht!
sak: Schnarchen und ein Vibraphon – das bestimmt dieses Lied. Auch eher ein ruhigeres Stück und vollkommen instrumental. Als Outro ein angenehmer Abschluss der Platte.
as: Noch ein Instrumental – ein Outro eben. Schnarcht da jemand im Hintergrund? |
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